Bamberger Weltkulturerbe Lauf 2011
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Ein faszinierendes sportlich-kulturell-gesellschaftliches Ereignis
 

So schön kann der Zieleinlauf seinSo schön kann der Zieleinlauf sein

Liebe Weltkulturerbeläufer, liebe Zuschauer und liebe freiwillige Helfer,

wir haben uns ein paar Stunden Zeit gegönnt, um nach dem großen Trubel am Wettkampfwochenende ein wenig Abstand zu gewinnen. Nun können wir in Ruhe auf die Ereignisse am Sonntag zurückblicken. 

Inzwischen haben wir die Berichte in den Medien vernommen und mit vielen Läufern und Zuschauern gesprochen, haben uns mit unseren ehrenamtlichen Helfern und mit Rettungsdiensten und Polizei ausgetauscht. Und deshalb dürfen wir als erstes Fazit ziehen:  

Unser Eindruck vom Sonntag hat sich bestätigt. Der Weltkulturerbelauf war für die überwältigende Masse der Beteiligten ein großartiges Erlebnis. 

 

Die für uns wichtigste Nachricht am Sonntagabend war, dass uns Harald Herzog, Einsatzleiter des Roten Kreuzes, mitteilen konnte, dass kein Läufer, keine Läuferin, lebensbedrohliche Probleme bekommen hat, sei es durch einen Sturz, sei es durch einen Kreislaufkollaps bei der ernomen Hitze. Polizei, Feuerwehr und THW sprechen davon, dass sich die Bamberger und die Besucher der Domstadt am Weltkulturerbelauf vernünftig verhalten haben, auch das ist eine gute Nachricht.

 

Zu den guten Erfahrungen beim 5. Weltkulturerbelauf gehört sicher auch die Premiere mit dem Easychip zur Zeiterfassung, den unsere Läufer am Laufschuh getragen haben. Die Zeitmessung mit der Firma Davengo hat hervorragend funktioniert: Alle Neugierigen, die ganz genau wissen wollten, wie schnell sie, die Angehörigen oder Freunde (oder die "Konkurrenz") gelaufen sind, konnten wir schnell und zuverlässig am Ende eines jeden Laufs per Aushang am Maxbrunnen und noch am Abend mit allen Laufergebnissen im Internet informieren. 

 

Überhaupt: Für die Organisation des Laufes, für den reibungslosen Ablauf von der Ausgabe der Startunterlagen bis zur Verpflegung im Zieleinlauf haben wir schon jetzt wieder enorme positive Resonanz erhalten. Unser besonderer Dank gilt hier den vielen Vereinen und Gruppen, die zu unersätzlichen Rädchen in der großen Maschinerie des Weltkulturerbelaufs geworden sind, ob sie nun Startnummern eintüten, Straßensperrungen aufstellen, Verpflegungskisten schleppen oder den Müll wegtransportieren.

Wer beobachtet hat, dass es ein wenig gehakt hat im Organisationsablauf, möge uns dies mitteilen: Wir sind immer bereit, noch ein wenig besser zu werden.

 

Aus sportlicher Sicht bleibt in einem ersten kurzen Überblick festzuhalten, dass es diesmal auf der Königsdisziplin, dem Sparkassen-Halbmarathon, und beim Brose-Lauf (10,9 km) keinen neuen Streckenrekord gab. Geburtstagskind Darren Deed aus Bedford verpasste beim Halbmarathon seine Bestmarke von 2009 genau um eine Sekunde, er lief mit 1:10:34 h ins Ziel. Karin Steg (LAC Quelle Fürth) lief mit 1:28:57 über die Ziellinie. Den Rekord von Zuzana Novackova von 2007 (1:28:14 h) konnte sie nicht knacken. Beim Brose-Lauf mussten die Lokalmatadoren wiederum einem Bedforder den Vortritt lassen. Owain Matthews brauchte 35:35 min, aber damit war er ebenso weit von Darren Deeds Bestmarke entfernt wie Siegerin Ulrike Schwalbe (44.00 min) von ihrer eigenen Spitzenzeit am 8. Mai 2009.  

 

Eine neue Bestzeit aber hat der Bamberger Spitzenläufer Felix Hentschel beim wieland-Lauf (4,4 km) aufgestellt, für den er gerade mal 13:23 min brauchte. Und Lea Süß (LAC Quelle Führt) hat die älteste bestehende Rekordmarke verschoben - ihre eigene aus dem Jahr 2005. Damals schaffte sie es mit 16:57 min ins Ziel. Und jetzt am Sonntag mit 16:19 min. Auch bei den Schülerläufen gab es hervorragende Ergebnisse, darüber werden wir noch gesondert auf unserer Homepage berichten, wenn die Schul- und Schülerehrungen stattfinden.

 

Und natürlich muss noch etwas zum Rahmenprogramm gesagt werden, das am Freitag mit der Kinonacht im Odeonkino begonnen hatte und am Sonntagabend mit dem Auftritt der Spitzenbands Dan. T. Coates & Gabor und Lucille's Lumbago auf dem Maxplatz endete. Die Wettläufe wie das kulturelle Begleitprogramm zogen mehr Publikum denn je an, das ist keine Schätzung des Organisationsteams, sondern der Polizei. 5000 bis 10000 Zuschauer mehr dürften es gewesen sein als beim letzten Mal, bilanzierte Polizeiführer Klaus Linsner am Sonntagabend. Nach der Sandkerwa hat sich der Weltkulturerbelauf also als zweites großes Bamberger Bürgerfest etabliert, dessen Zuschauerzahl allmählich Richtung 50000 steigt.

  

Soweit unser erstes Resümee, bei dem natürlich der Platz für die vielen schönen und beeindruckenden Geschichten am Rande fehlt. Etwa über die vielen Bamberger Häuslebesitzer, die die Läufer ganz in Eigenregie mit Wasser versorgen oder mit dem Gartenschlauch erfrischen. Oder über die beiden alten Damen, die einem Fotografen ein vergessenes Teleobjektiv durch die ganze Stadt bis zum Maxplatz hinterhertrugen und auf Finderlohn keinerlei Wert legten. Und die vielen Fälle, bei denen Opa und Oma, Kinder und Enkelkinder laufen und für die der Weltkulturerbelauf auch ein großes Familienfest ist.

 

Es grüßt herzlichst,

das Organisationsteam

Organisationsteam des Weltkulturerbe Laufs 2011Organisationsteam des Weltkulturerbe Laufs 2011

 

 

 
WKEL AKTUELL
 

08.04.2011

13. Newsletter für die Sportler, 8. April 2011

1. Das Einmalsieben des WKEL: Diese Orte muss man kennen

2. Wann geht es los? Die Startzeiten

3. Wo ist die nächste Tankstelle? Verpflegungsstationen auf der Strecke

4. Hinweis unserer Geschäftsstelle: Keine Ummeldungen mehr möglich

5. Alle Infos im Internet: Bitte www.weltkulturerbelauf.de anklicken


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08.03.2011

12. Newsletter für die Sportler, 08.März 2011

1. Der doppelte Darren Deed: Die Rekordhalter

2. Jazz, Pop, Rock ’n’ Roll: Das (musikalische) Rahmenprogramm steht

3. Es waren die Bieler Juni Nächte: Die Sieger unseres Gewinnspiels

4. Keine Unwege: Die Strecken bleiben gleich

5. Alle Informationen im Internet: Keine Sonderbeilage zum WKEL


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08.02.2011

11. Newsletter für die Sportler, 08.Februar 2011

1. Laufen, lesen, gewinnen: Mit etwas Glück zu Bambergs sportlichstem Schal

2. Spätes Glück für 300 Läufer: Nachrücker beim Sparkassen- und Brose-Lauf


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10.01.2011

10. Newsletter für die Sportler, 8. January 2011

08.12.2010

9. Newsletter für die Sportler, 8. Dezember 2010

1. Regelmäßig, aber keine Höchstleistungen: Gesund laufen im Winter

2. Auf unserer Homepage einzusehen: Die teilnehmerstärksten Vereine und Firmen

3. Von ganzem Herzen: Frohes Fest und ein gutes Neues Jahr


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08.11.2010

8. Newsletter für die Sportler, 08. November 2010

1. Die zweite Chance: Die Nachrückerliste

2. Am Anfang noch etwas holprig, dafür aber sicher: Unser neues Verwaltungssystem

3. Heißer Herbst: Jetzt beginnt auch die Schüleranmeldung

4. Mit "Eis-Lauf" zum Designer-T-Shirt: Die Gewinner unseres Literaturrätsels


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