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08.12.2010
Weltkulturerbelauf - News
Der offizielle Newsletter zum Weltkulturerbelauf am 8. Mai 2011
Sei dabei am 8.Mai!
Wir halten Euch auf dem Laufenden ...
Liebe Läufergemeinde,
ein kluger Spruch lautet: Nicht zwischen Weihnachten und Neujahr nimmt man zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Das soll heißen: Wer sich das ganze Jahr über vernünftig ernährt, kann jetzt im Advent ruhig ein wenig sündigen und den Verlockungen von Plätzchen, Lebkuchen und Glühwein nachgeben. Dies gilt umso mehr für Sportler, die ständig in Bewegung bleiben. Erfahrene Läufer wissen es: Joggen in der kalten Jahreszeit bringt den müden Kreislauf in Schwung, stärkt das Herz und unterstützt die Abwehrkräfte. Und natürlich tut das Lauftraining der Seele gut, baut es doch Stress in der für viele recht hektischen Weihnachtszeit ab.
Also nichts wie raus und die schneebedeckte Altenburg hinauf?
Für Profis kein Problem, eher ungeübte Läufer sollten sich jedoch mit ein paar Regeln für das Laufen unter freiem Himmel bei Minusgraden vertraut machen. Da der Weltkulturerbelauf ein Volkslauf ist, wollen wir in diesem Newsletter hierzu ein paar Tipps geben.
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UNSERE HEUTIGEN THEMEN
1. Regelmäßig, aber keine Höchstleistungen: Gesund laufen im Winter
Freilich möchte jetzt der innere Schweinehund oftmals lieber neben dem Ofen liegen bleiben, doch für echte Läufer gibt es auch bei Frost keine Ausreden, das Lauftraining ausfallen zu lassen. Damit das Training der Gesundheit dient und ihr nicht schadet, folgende Ratschläge:
- Regelmäßiges Laufen im Winter ist sinnvoll, dabei sollte man es mit dem sportlichen Ehrgeiz aber nicht übertreiben. Wer sich zu lange in der Kälte aufhält oder zu stark an seine Grenzen geht, schwächt sein Immunsystem und riskiert, krank zu werden. Also keinesfalls bis zur Erschöpfung laufen. Nach dem Sport gleich unter die warme Dusche oder in die Sauna.
- Warme Kleidung ist ein Muss, aber nicht zu warm: wer schon schwitzt, bevor er losläuft, hat sich zu dick eingepackt und belastet seinen Organismus über Maßen; da ist es besser, die ersten Minuten noch leicht zu frösteln und sich dann warm zu laufen.
- Zwei oder drei dünne, nicht zu eng anliegende Schichten (Zwiebellook) sind besser als eine dicke Kleidungsschicht; Baumwolle ist ungeeignet, weil sie den Schweiß aufsaugt und dann nass am Körper liegt. Besser ist Funktionskleidung, die den Schweiß nach außen leitet und schnell trocknet.
- 40 Prozent der Körperwärme gehen über Kopf, Hals und Hände verloren. Beim Joggen also Mütze bzw. Stirnband, Schal und Handschuhe nicht vergessen. Bei deutlichen Minusgraden schützt ein Schal oder Tuch um Mund und Nase die Atemwege und Creme die unbedeckten Partien des Gesichts. Lange Socken halten Achillessehnen und Waden warm und beugen Verletzungen vor.
- Genau auf Wetter und „Pistenbedingungen achten“. Neuschnee ist kein Hindernis und lässt sich gut mit so genannten Trailschuhen (meist wasserdichte Laufschuhe mit besonders ausgeprägtem Profil) meistern. Bei Glatteis besser aufs Freilufttraining verzichten. Dies gilt auch bei starkem Wind, der den Körper in Verbindung mit tiefen Temperaturen extrem auskühlt. Bei längerem Verweilen in verschneiter Landschaft kann eine Sonnenbrille vonnöten sein.
- Viele Läufer unterschätzen den Feuchtigkeitsverlust gerade in trockener Winterluft. Die Flüssigkeit geht hier weniger durch Schweiß denn durch die Atemluft verloren. Warme Getränke oder eine heiße Suppe nach dem Laufen sind eine Wohltat für den Körper.
- Ein absolutes Tabu ist es, mit einer Erkältung oder gar mit Fieber auf die Piste zu gehen (noch vor Jahren glaubten viele Sportler, durch das Laufen Infekte bekämpfen zu können). Wer nach einem Infekt gerade erst wieder auf den Beinen ist, sollte mit dem Training nur sehr behutsam beginnen. Wer unter Asthma oder koronaren Herzerkrankungen leidet, konsultiert besser den Arzt und achtet besonders auf den Puls: Denn die Kälte beschleunigt den Herzschlag bei Sport zusätzlich.

2. Auf unserer Homepage einzusehen: Die teilnehmerstärksten Vereine und Firmen
Welcher Verein schickt die meisten Mitglieder zum Weltkulturerbelauf, welches Unternehmen bildet das stärkste Läuferteam? Diese Frage ist für viele Freunde des Weltkulturerbelaufs von besonderem Interesse – und sie kann auch beantwortet werden: zum einen nämlich ist Betrieben die Sammelanmeldungen ihrer laufenden Mitarbeiter möglich; zum anderen kann jeder Sportler, der sich persönlich anmeldet, angeben, für welche Firma und für welchen Verein er startet.
Und unsere EDV hat nun die Rangfolgen herausgefiltert, die im Internet unter www.weltkulturerbelauf.de einzusehen ist. Hier ein kurzer Überblick:
Bei den Vereinen hat die Sportgemeinschaft der Sparkasse mit 106 Läufern die Nase vorn, gefolgt von der DJK Teutonia Gaustadt (99 Starter). Bei den Firmenteams liegt das Bosch-Team mit 306 Meldungen weit in Front vor der Sparkasse (106) und dem NeproSport-Team (85).
Übrigens: Wer sich beim Blick in die Ranglisten über den einen oder anderen Verein wundert, von dem er noch nie etwas gehört hat oder staunt, wie viele Firmen eigene „Sportclubs“ unterhalten, dem sei gesagt, dass wir es bei der Ausschreibung nicht streng vorgegeben wollten, dass nur Vereine nach dem Vereinsrecht eingetragen werden dürfen: Wir freuen uns vielmehr darüber, wie viele Sportler in einem Team, sei es im Kreise der Arbeitskollegen oder Sportskameraden, beim Weltkulturerbelauf mitmachen wollen – der Lauf ist für viele Läufer und Läuferinnen eben besonders reizvoll als Gemeinschaftserlebnis.
Noch etwas verrät die Statistik, auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, denn die Anmeldungen für die Schülerläufe laufen ja noch. Gegenwärtig stellt die Kaulbergschule in Bamberg mit 174 Kindern das größte Teilnehmerfeld, gefolgt von der Grundschule Bischberg (128) und der Martinschule Bamberg (118).

3. Von ganzem Herzen: Frohes Fest und ein gutes Neues Jahr
Das Organisationsteam wünscht allen Freunden und Sportlern des Weltkulturerbelaufs und ihren Familien eine ruhige Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2011. Allen Läufern wünschen wir großartige Lauferlebnisse, die dazu beitragen, gesund und mit voller Kraft das neue Jahr zu beginnen, die aber auch eine Besinnung und innere Einkehr ermöglichen, die man braucht, um die nächsten zwölf Monate gestalten zu können.
Freundlichst grüßt,
Euer Organisationsteam
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