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16.11.2012
Weltkulturerbelauf-News
Der offizielle Newsletter zum Welkulturerbelauf an 5. Mai 2013
Sei dabei am 5.Mai!
Wir halten Euch auf dem Laufenden ...
Liebe Läufergemeinde,
wenn jetzt im November selbst bei Nacht und Nebel immer mehr Sportler durch Bamberg sprinten, dann ist es nicht mehr weit bis zum nächsten Weltkulturerbelauf: Knapp ein halbes Jahr haben alle Weltkulturerbeläufer noch Zeit, sich für das große Ereignis am 5. Mai 2013 fit zu machen. Allen Hobbyläufern sei aber ans Herz gelegt, jetzt in der kalten Jahreszeit beim Training einige wichtige Regeln zu beherzigen, die wir unter Punkt 3 dieses Newsletters zusammengefasst haben.
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UNSERE HEUTIGEN THEMEN
1. Mein Name ist Susi Sauseschritt: Unser laufendes Miezchen ist getauft
Mischa Muskelkater, unser WKEL-Maskottchen, ist nicht mehr solo. Was noch fehlte, war ein Name für seine Laufpartnerin. Doch wie soll das hübsche und sportliche Kätzchen heißen? Wir haben unsere Läufergemeinde gebeten, uns Namen vorzuschlagen. Und Läufer sind in der Tat kreativ: Luna Laufschritt, Minka Dauerlauf oder Running Kitty waren einige der zahlreichen Vorschläge.
Am besten hat uns Organisatoren aber Susi Sauseschritt gefallen. Susi, der Name ist in und um Bamberg herum geläufig und auch für ein Samtpfötchen nicht ungewöhnlich. Und im Sauseschritt soll es ja am 5. Mai über die sieben Hügel Bambergs und vorbei an den Sehenswürdigkeiten des Weltkulturerbes gehen. Also erschien uns Susi Sauseschritt als der ideale Name für Mischa Muskelkaters bessere Hälfte.
Und Taufpaten sind gleich zwei Weltkulturerbelauf-Freunde: Maren Wieß aus Frankfurt und Michael Knoblach aus Baunach. Unsere beiden Gewinner dürfen sich nun über einen Gratis-Startplatz ihrer Wahl oder ein speziell für den Weltkulturerbelauf entworfenes Designer-T-Shirt des polnischen Künstlers Ryszard Kajzer freuen.
Eine Susi Sauseschritt übrigens (die Maskottchen sind ab 1. Dezember in unserer Geschäftsstelle erhältlich) wird in eine ganz besondere Familie aufgenommen: Sie wird künftig in Schlattstall im Landkreis Esslingen wohnen, zusammen mit über 1100 weiteren Sportmaskottchen aus Plüsch. Hier nämlich beherbergt Falk Hinneberg die größte Sammlung dieser Art weltweit, was ihm vor wenigen Jahren einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde beschert hat. Und weil Falk Hinneberg den Rekord halten will, hat er sich auch gleich ein Bamberger Weltkulturerbelauf-Kätzchen bestellt. Susi Sauseschritt wird sich bei ihm künftig in illustrer Gesellschaft befinden, darunter der Olympia-Dackel von 1972 ebenso wie Goleo, das Maskottchen der Fußball-WM 2006.

2. Es bleibt dabei: Der Weltkulturerbelauf ist ein Lauf für Sportler aus der Region
Ob man als Bamberger oder Sportler aus der Umgebung denn nicht bevorzugt behandelt werden kann bei der Startplatzvergabe? Fragen wie diese musste unsere Geschäftsstelle beantworten, als Anfang Oktober bereits wenige Tage nach Beginn der Anmeldefrist der Sparkassen- und der Brose-Lauf ausgebucht waren (für den wieland-Lauf sind noch Plätze frei). In der Tat finden sich in den Meldelisten viele Lauffreunde aus der gesamten Bundesrepublik. Doch das Gros der Läufer kommt wie bisher auch von hier.
Wir möchten deshalb an dieser Stelle zweierlei betonen. Erstens: Startplätze werden beim Weltkulturerbelauf (wie bei praktisch allen Laufveranstaltungen) streng nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben, also nach der Regel: „Wer zuerst kommt, läuft zuerst“. Die Herkunft des Läufers spielt dabei keine Rolle. Wir halten diesen Modus nicht nur für den praktikabelsten, sondern auch für den gerechtesten: Wer sich rechtzeitig um den Startplatz bemüht, hat die größten Chancen, ihn zu bekommen. Zweitens machen wir darauf aufmerksam, dass wir den Weltkulturerbelauf ganz bewusst nicht überregional – etwa in Läuferzeitschriften – bewerben. Er soll ein Ereignis für die Menschen in unserer Region bleiben. Allerdings sind es ja die Weltkulturerbeläufer selbst, die vom Lauf schwärmen und damit weit über Oberfranken hinaus Werbung machen. Und um auch diese Frage noch einmal zu beantworten: Es ist aus Sicherheitsgründen absolut unmöglich, die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Läufen zu erhöhen, so sehr es uns leid tut.

3. Sport ja, aber keine Rekordversuche: Gesund laufen im Winter
Wind und Wetter, Frost und Schnee sind grundsätzlich kein Hindernis zu laufen. Und in Vorbereitung auf den 6. Weltkulturerbelauf wollen wir auch jetzt im Winter niemanden in seinem Ehrgeiz bremsen. Allerdings geben unsere Profis im Organisationsteam folgende Ratschläge, damit niemand seiner Gesundheit schadet:
Regelmäßiges Laufen ist sinnvoll, aber sportliche Höchstleistungen sollten jetzt nicht angestrebt werden. Wer bei Kälte und Nässe bis zur Erschöpfung läuft, schwächt sein Immunsystem und riskiert, krank zu werden. Nach dem Sport am besten sofort unter die warme Dusche oder in die Sauna;
Ein absolutes Tabu ist es, mit Erkältung oder gar mit Fieber auf die Piste zu gehen, so wie es manche Sportler früher machten, weil sie glaubten, dadurch ihre Infekte bekämpfen zu können. Wer nach einem Infekt gerade erst wieder auf den Beinen ist, sollte mit dem Training sehr behutsam beginnen. Wer unter Asthma oder koronaren Herzerkrankungen leidet, konsultiert besser den Arzt und achte ansonsten besonders auf seinen Puls: Die Kälte beschleunigt nämlich den Herzschlag bei Sport zusätzlich;
Ein häufiger Fehler ist, sich beim Laufen zu dick einzupacken. Wer schon schwitzt, bevor er startet, strapaziert seinen Organismus über Maßen. Besser ist es, die ersten Minuten leicht zu frösteln und sich dann warm zu laufen;
Laufe im Zwiebellook: Besser als eine dicke Kleidungsschicht sind zwei oder drei nicht zu eng anliegende Schichten. Ideal ist Funktionskleidung, weil sie den Schweiß nach außen leitet und schnell trocknet. Baumwolle hingegen saugt den Schweiß auf und klebt dann schwer auf der Haut;
Mütze, Schal und Handschuhe nicht vergessen: Weil 40 Prozent der Körperwärme über Kopf, Hals und Hände verloren gehen, sollte kein Läufer bei deutlichen Minusgraden ohne Kopfbedeckung, Halstuch und Handschuhen starten. Bei klirrender Kälte schützt ein Tuch um Mund und Nase die Atemwege und Creme im Gesicht die unbedeckten Partien des Gesichts. Dann sind auch lange Socken angesagt, die die Achillessehnen und die Waden warm halten und somit Verletzungen vorbeugen;
Bei Glatteis und bei starkem Wind, der den Körper in Verbindung mit den tiefen Temperaturen extrem auskühlen kann, sollte man aufs Laufen verzichten;
Unbedingt auftanken: Viele Läufer unterschätzen den Flüssigkeitsverlust durch die Atmung (und weniger durch den Schweiß) gerade in trockener Winterluft. Warme Getränke oder eine heiße Suppe nach dem Laufen sind eine Wohltat für den Körper.
Herzlichst grüßt
Euer Organisationsteam
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