Bamberger Weltkulturerbe Lauf 2011
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Sparkassen-Lauf
 

Streckenverlauf Sparkassen-Lauf

 


Sparkassen-Lauf 21,1 kmSparkassen-Lauf 21,1 kmStadt Bamberg


Streckenverlauf Download: 
Streckenplan Sparkassen-Lauf   

 

Streckenbeschreibung Sparkassen-Lauf

 

Höhenprofil: ca. 280 Höhenmeter

HalbmarathonHalbmarathon  

Streckenbeschaffenheit

km Halbmarathon Streckenbelag   Schnellster Langsamster
0,00 Weide Asphalt   15:30 15:33
0,12 Mußstr. Asphalt   15:30 15:33
0,66 Regensburger Ring Asphalt   15:31 15:38
1,08 Caspersmeyerstr. Asphalt   15:33 15:41
1,38 Grünfläche Cherbonhof Schotter, Rasen xx 15:34 15:44
1,52 Bamberger Weg Schotter x 15:34 15:45
2,05 Ottobrunnen Schotter, Asphalt xx 15:36 15:49
2,66 Michelsberg Pflaster xx 15:37 15:54
2,73 St.-Getreu-Str. Asphalt   15:38 15:54
3,51 Wildensorger Str. Asphalt   15:40 16:01
4,27 Rinnersteig Asphalt   15:42 16:07
4,95 Altenburg Pflaster xx 15:44 16:12
5,74 Altenburger Str. Asphalt   15:47 16:18
6,67 Am Knöcklein Asphalt   15:50 16:26
6,79 Karmelitenplatz Asphalt   15:50 16:27
6,86 Mittlerer Kaulberg Asphalt   15:50 16:27
7,10 Kroatengasse Asphalt   15:51 16:29
7,17 Obere Seelgasse Asphalt   15:51 16:30
7,42 Untere Seelgasse Asphalt   15:52 16:32
7,54 Oberer Stephansberg Asphalt, Pflaster x 15:52 16:33
7,72 Eisgrube Pflaster xx 15:53 16:34
7,85 Pfarrgasse Pflaster xx 15:53 16:35
7,94 Unterer Kaulberg Asphalt   15:53 16:36
7,96 Pfahlplätzchen Pflaster x 15:53 16:36
8,06 Schranne Asphalt   15:54 16:37
8,16 Geyerswörthsteg Holz x 15:54 16:38
8,22 Geyerswörth Asphalt x 15:54 16:38
8,43 Geyerswörthstr. Asphalt, Pflaster   15:55 16:40
8,49 Untere Mühlbrücke Stahl   15:55 16:40
8,58 Schranne Asphalt, Pflaster x 15:55 16:41
8,72 Sonnenplätzchen Pflaster x 15:56 16:42
8,76 Schimmelsgasse Pflaster xx 15:56 16:43
8,80 Concordiastr. Pflaster x 15:56 16:43
8,90 Obere Mühlbrücke Holz x 15:56 16:44
8,99 Mühlwörth Asphalt x 15:56 16:44
9,24 Theresienhain Schotter, Waldweg x 15:57 16:46
11,15 Hainweiher Schotter, Waldweg x 16:03 17:02
11,65 Schillerwiese Schotter, Waldweg x 16:04 17:06
11,80 Luisenhain Schotter, Waldweg x 16:05 17:07
12,10 Christopherus Schotter, Waldweg x 16:06 17:09
12,17 Buger Spitze Schotter, Waldweg x 16:06 17:10
12,90 Wehr (TSG 2005) Asphalt   16:08 17:16
13,21 Galgenfuhr Asphalt   16:09 17:18
13,40 Adenauerufer Asphalt   16:10 17:20
15,90 Äußere Löwenstr.. Pflaster   16:17 17:40
16,00 Untere Königstr. Asphalt   16.17 17.40
16,02 Färbergasse Asphalt   16:18 17:41
16,25 Mittelstrasse Asphalt   16:18 17:41
16,31 Letzengasse Asphalt   16:18 17:43
16,57 Obere Königstr. Asphalt   16:19 17:44
16,67 Kettenbrückstr.. Asphalt   16:19 17:45
16.72 Kettenbrücke Asphalt   16:20 17:46
16,74 Kleberstr. Asphalt   16:20 17:46
16,80 Hauptwachstr. Pflaster x 16:20 17:47
16,90 Vorderer Graben Pflaster, Asphalt x 16:20 17:48
17,26 Holzmarkt Pflaster x 16:21 17:51
17,34 Heumarkt Pflaster x 16:22 17:51
17,42 An der Universität Asphalt x 16:22 17:52
17,57 Austr. Asphalt   16:22 17:53
17,74 Am Kranen Asphalt   16:23 17:54
17,82 Kapuzinerstr. Asphalt   16:23 17:55
17,96 Fischerei Asphalt   16:23 17:56
18,20 Markusbrücke Asphalt   16:24 17:58
18,35 Am Leinritt Asphalt x 16:25 17:59
18,62 Kasernstr. Asphalt   16:25 18:01
18,72 Dominikanerstr. Asphalt   16:26 18:02
18,85 Obere Sandstr. Asphalt   16:26 18:03
19,00 Schrottenberggasse Asphalt   16:27 18:05
19,11 Ottoplatz Asphalt x 16:27 18:05
19,15 Residenzstr. Asphalt   16:27 18:06
19,29 Domplatz Pflaster xx 16:27 18:07
19,40 Obere Karolinenstr. Pflaster x 16:28 18:08
19,67 Torschuster Pflaster x 16:29 18:10
19,73 Jakobsplatz Asphalt, Pflaster xx 16:29 18:10
19,99 Torschuster Pflaster x 16:29 18:12
20,00 Obere Karolinenstr. Pflaster x 16:30 18:13
20,04 Domstr. Pflaster x 16:30 18:13
20,22 Alte Hofhaltung Pflaster xx 16:30 18:14
20,29 Domplatz Pflaster xx 16:30 18:15
20,41 Karolinenstr. Pflaster x 16:31 18:16
20,65 Obere Brücke Pflaster x 16:31 18:18
20,76 Obstmarkt Pflaster x 16:32 18:19
20,86 Grüner Markt Pflaster x 16:32 18:19
21,03 Maxplatz Pflaster   16:33 18:21
21,10 Maxplatz (Ziel) Pflaster   16:33 18:21

 

Qualität des
Streckenbelags:
x   =  anspruchsvolle Laufstrecke
xx =  schwierige Laufstrecke (Vorsicht!)

 

 

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

 

Markusplatz/Weide

MarkusplatzMarkusplatzHeinrich Hoffmann Der Platz entstand Ende 1880 an Stelle der aufgefüllten Schiffswinterung. Diese umfasste auch die heutige Weide, die den Markusplatz westlich mit einer Grünanlage erweitert. Die Weide mündet westlich in den Schiffbauplatz, der sich entlang des linken Regnitzarmes erstreckt.
Auch Weide und Schiffbauplatz, früherer Not- und Winterhafen, wurden 1895 zugeschüttet. Der Schiffbauplatz war einst die Arbeitsstätte vieler Bamberger Schiffbauer vor Eröffnung der Eisenbahn.

 

Konzert- und Kongresshalle

Konzert- und KongresshalleKonzert- und KongresshalleHeinrich Hoffmann "Sinfonie an der Regnitz", Bau vollendet September 1993;
Heimstätte der berühmten Bamberger Symphoniker, 2 Säle mit insgesamt ca. 2000 Sitzplätzen.

 

Michaelsberg (mit St. Michael)

MichaelsbergMichaelsbergHeinrich Hoffmann Das ehemaliges Benediktinerkloster wurde bereits 1015 auf Anregung von Kaiser Heinrich II. gegründet und nach einem Brand 1610 im nachgotischen Stil wiederaufgebaut. Im Inneren besticht die Deckenausmalung.
.Sehenswert sind zudem die barocke Kirchenfassade mit Freitreppe, das Grabmal des Hl. Otto und das nachgotische Netzgewölbe. Von der Michaelsberger Terrasse aus bietet sich eine imposante Sicht über die Dächer der Stadt.

 

Villa Remeis

Villa RemeisVilla RemeisHeinrich Hoffmann Freistehender, rechteckiger, barocker Putzbau von 1811, um 1883 erweitert; parkartige Gartenanlage; jetzt als Café mit Aussichtsterrasse mit beeindruckendem Panoramablick über die Stadt.

 

Altenburg

AltenburgAltenburgHeinrich Hoffmann 1109 erstmals erwähnt wurde sie zunächst als Fliehburg, später als bischöfliche Residenz genutzt. Nach ihrer Brandschatzung im 16. Jh. wurde sie im Zeitalter der Romantik wieder aufgebaut.
Die Aussichtsterrasse bietet einen Panoramablick auf Bamberg und Umland. Heute wird diese Burganlage für festliche Veranstaltungen und Gastronomie genutzt.

 

Blick von der oberen Altenburger Straße

Altenburger StraßeAltenburger StraßeHeinrich Hoffmann Weiträumiger Blick über die Weltkulturerbestadt Bamberg und auf das angrenzende östliche Umland mit dem Fränkischen Jura.
Die im Blickfeld besonders hervortretenden sieben Hügel des Berggebietes mit St. Getreu, St. Michael, St. Jakob, Dom, Karmelitenkirche, Oberer Pfarre und St. Stephan liegen alle an der Halbmarathonstrecke des Weltkulturerbelaufs.

 

Karmelitenkloster

KarmelitenklosterKarmelitenklosterHeinrich Hoffmann Die Klosteranlage wurde im 12. Jh. gegründet und 1692-1701 durch Leonhard Dientzenhofer barock umgestaltet. Hinter der barocken Eingangsfassade des Klosters befindet sich ein spätromanischer Kreuzgang aus dem 13. Jh.

 

St. Stephanskirche

St. StephanskircheSt. StephanskircheHeinrich Hoffmann Die 1020 von Papst Benedikt VIII. geweihte Kirche wurde im 17. Jh. von Giovanni Bonalino und Antonio Petrini umgebaut.Seit 1807 ist sie evangelische Hauptkirche Bambergs.

 

Obere Pfarre

Obere PfarreObere PfarreHeinrich Hoffmann Die im Volksmund genannte „Obere Pfarre“ ist die einzige rein gotische Kirche Bambergs. Das schlichte Langhaus ist 50 Jahre älter als der 1375 grundgelegte spätgotische Chor und der von Strebebögen gestützte Hochchor. Herausragend ist das Eheportal mit seinen gotischen Plastiken.
Der dreischiffige Innenraum ist barock ausgestattet. Besonders wertvoll ist u. a. das Gemälde „Die Himmelfahrt Marias“ von Tintoretto.

 

Hegel-Haus

Hegel-HausHegel-HausHeinrich Hoffmann Das Haus „Pfahlplätzchen 1“ („Haus zum Krebs“) - ehemaliges Tanzhaus der Juden (im früheren Bamberger Judenviertel), später im Hochstiftsbesitz - beherbergte 1807/08 mit der Bamberger Zeitung auch ihren damaligen Redakteur Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der hier seine „Phänomenologie des Geistes“ zum Druck brachte.

 

Schloss Geyerswörth

Schloss GeyerswörthSchloss GeyerswörthHeinrich Hoffmann Das ehemalige fürstbischöfliche Stadtschloss wurde 1585-87 errichtet und ist heute Sitz des Sozialreferates der Stadtverwaltung. Vom Turm aus hat man den schönsten Blick auf die Bergstadt.

 

Unteres Mühlenviertel

Untere MühlenUntere MühlenHeinrich Hoffmann Historisches Mühlenviertel mit der Unteren Mühlbrücke, welche die im Fluss liegenden Mühlen erschloss und den Geyerswörthplatz mit dem früheren Mühlhof (ein Teil der jetzigen Geyerswörthstraße) verbindet. Die schon im 13. Jh. angesiedelten Müller bildeten den genossenschaftlichen „Brudermühlverband“.
Das Gebiet der „Unteren Mühlen“ wird im Rahmen eines Sanierungsgebietes noch in Anlehnung an die historische Mühlenbebauung erneuert, wobei der z. T. zerstörte bzw. baufällige Mühlensteg bereits neu errichtet wurde. Die noch vorhandenen Mühlen erzeugen mit Wasserrädern elektrischen Strom.


Böttingerhaus

BöttingerhausBöttingerhausHeinrich Hoffmann 1707-13 ließ der Hofrat Ignaz Tobias Böttinger das Barockpalais nach dem Vorbild italienischer Palazzi erbauen. Im Inneren befindet sich ein reich ausgeschmückter Hof und ein terrassenförmig angelegter Garten.
Heute wird dieses Gebäude als private Kunstgalerie genutzt.

 

Oberes Mühlenviertel

Obere MühlenObere Mühlen

Die „Mühlen unter St. Stephan“ sind bereits im 14. Jh. überliefert. Wie die Brudermühlen an der Unteren Mühlbrücke bildeten auch die Oberen Mühlen einen genossenschaftlichen Verband (Steinmühlenverband), bei denen die einzelnen Mühlen an Teilhaber vergeben wurden.

Das Zentrum bildet die Obere Mühlbrücke, die im Lauf der Zeit zu einer öffentlichen, zusätzlichen Verbindung für Fußgänger zwischen Insel- und Bergstadt wurde.1980 erfolgte der Umbau der Mühlengebäude zu einem studentischen Wohnviertel mit Gästehäusern und einer Wasserkraftanlage zur Stromgewinnung.
 

Wasserschloss Villa Concordia

Villa ConcordiaVilla ConcordiaHeinrich Hoffmann Bereits drei Jahre nach der Fertigstellung des Böttingerhauses ließ Ignaz Tobias Böttinger 1716-22 das barocke Wasserschloss Concordia von dem Baumeister Johann Dientzenhofer erbauen. Der schönste Blick bietet sich vom gegenüberliegenden Flussufer.Seit dem Umbau hat hier das Internationale Künstlerhaus „Villa Concordia“ seine Wirkungsstätte.

 

Schleuse 100 des Ludwig-Donau-Kanals

Schleuse 100Schleuse 100Heinrich Hoffmann Mit der Schleuse 100, der von Kelheim her letzten, fällt der Ludwig-Donau-Main-Kanal am Bamberger Walkspund auf das Niveau des Nonnengrabens.
Es ist die letzte Strecke, bevor er mit der Unteren Brücke endgültig in die Regnitz mündet. Mit dem Unterwasser der Schleuse 100 hat er somit das Regnitzniveau unterhalb der Aufstauung durch die Bamberger Mühlen erreicht.
Der Kanal verband die Donau bei Kelheim über die Altmühl mit der Regnitz und damit mit dem Flussgebiet des Mains. König Ludwig I. veranlasste 1836-43 den Bau.

 

Hainpark

HainHainHeinrich Hoffmann Der nördliche Teil des Hainparks, der Theresien- und Luitpoldhain, wurde 1802 – früher als domkapitelsches Lehen im Besitz der Müller – von König Maximilian von Bayern erworben und in eine Parkanlage für die Bamberger Bürgerschaft umgewandelt. 1870 erfolgte die Schenkung an die Stadt.
Der südliche Teil, der Luisenhain, wurde ab 1814-1835 von der Stadt erworben und als Landschaftspark angelegt.
Der Hain als Gesamtanlage eines Bürgerparks mit altem Baumbestand, natürlicher Aue, gestalteter Parkanlage und botanischem Garten ist seit 1973 Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet sowie hochwertiges Biotop und wurde 2001 als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen.
 

Gärtner- und Häckermuseum

GärtnermuseumGärtnermuseumHeinrich Hoffmann Altes, eingerichtetes Gärtnerhaus mit Hausgarten im Stil der Jahrhundertwende, in dem Brauchtum, Lebensweise und Arbeitswelt der Bamberger Gärtner und Häcker gezeigt werden.

 

Königstraße

Obere KönigstraßeObere KönigstraßeHeinrich Hoffmann Ehem. "Steinweg", zu Ehren König Ludwigs I. anlässlich seines Besuchs in Bamberg umbenannt. Früher bedeutende Handelsstraße mit zahlreichen Gästehäusern.


Heumarkt mit Botero-Skulptur

Botero-SkulpturBotero-SkulpturHeinrich Hoffmann Im frühen 16. Jahrhundert wurde der innere Stadtgraben zugeschüttet. Der neu gewonnene Platz, der auch den heutigen „Holzmarkt“ umfasst, ist als „Seumarkt“ überliefert und trug später den Namen „Studentenplatz“, da sich an seiner Nordseite die Studentenhäuser des „Hospitium Marianum“ befanden.
Die erhaltenen Bauten des Burgerhofs im Süden und das ehemalige Jesuitenkolleg im Osten des Platzes sind heute Teile der Universität. Vor der neu errichteten Wohnbebauung im Westen des Platzes ist der Standort der durch Bürgerspenden finanzierten Skulptur des namhaften zeitgenössischen Künstlers Ferdinando Botero „Liegende Frau mit Frucht“.

 

Ehemaliges Jesuitenkolleg (Universität)

JesuitenkollegJesuitenkollegHeinrich Hoffmann Heute ein Teil der Otto-Friedrich-Universität (Fakultät katholische Theologie) und Naturkundemuseum.

 

Untere Brücke mit Mitoraj-Skulptur

MitorajMitorajHeinrich Hoffmann Auf der Ostseite der Unteren Brücke, oberhalb des Kranens - des früheren Handelshafens und Fischmarktes -befindet sich die durch Bürgerspenden finanzierte Skulptur des zeitgenössischen Künstlers Igor Mitoraj „Centurione I“, die vor dem Hintergrund des Brückenrathauses, der ehemaligen Fischersiedlung „Klein Venedig“, des Leinritts auf der westlichen Flussseite und dem Michaelsberg einen besonders interessanten Kontrast bildet.

 

Am Kranen

Am KranenAm KranenHeinrich Hoffmann Ehemals Hafen und Fischmarkt mit historischer Krananlage. Mit dem Platz „Am Kranen“ öffnet sich die Innere Inselstadt unterhalb der Rathausbrücken gegen den linken Regnitzarm. Schöner Ausblick auf den linken Regnitzarm und die ehem. Klosteranlage St. Michael.


Klein Venedig

Klein VenedigKlein VenedigHeinrich Hoffmann Die ehemalige Fischersiedlung „Klein Venedig“ besteht aus kleinen, mittelalterlichen Fachwerkbauten mit Balkonen und winzigen Vorgärten, die sich am Ufer der Regnitz aneinander reihen.


Sandstraße

Obere SandstraßeObere SandstraßeHeinrich Hoffmann Die (Obere) Sandstraße ist Teil einer alten Durchgangsstraße in Richtung Schweinfurt mit weitestgehend erhaltener spätmittelalterlicher Bausubstanz unter barocker Oberfläche.
Hier wohnten überwiegend Handwerker (Büttner, Bierbrauer, Schmiede) und Händler. Es herrscht eine Mischung aus mittelständischer Bebauung und großbürgerlichen bzw. Adelsanwesen vor.
Heute überwiegend Gastronomie, wobei das bekannte Rauchbier – Gasthaus zum Schlenkerla in der angrenzenden Dominikanerstraße hervorzuheben ist.

 

Neue Residenz (mit Staatsgalerie)

Neue ResidenzNeue ResidenzHeinrich Hoffmann Der vierflügelige Komplex entstand in zwei Bauabschnitten. Die sich zum Domplatz richtenden barocken Flügel wurden als fürstbischöfliche Residenz unter Fürstbischof Lothar von Schönborn durch Leonhard Dientzenhofer zwischen 1697 und 1703 erbaut. Vom Rosengarten aus hat man einen wundervollen Blick zur Innenstadt und zu St. Michael.
Im Gebäudeinneren sind Wohn- und Prunkräume, der Kaisersaal, das chinesische Kabinett sowie wertvolle Gemäldesammlungen zu besichtigen.

 

Dom

DomDomHeinrich Hoffmann Der Kaiserdom St. Peter und Georg geht auf eine Stiftung Kaiser Heinrichs II. zurück, der 1007 das Bistum Bamberg gründete. 1012 wurde er erste Dom geweiht, der später jedoch niederbrannte. Der Folgebau wurde 1237 begonnen – an der Schwelle von der Romanik zur Gotik – und verlieh der Kathedrale ihre heutige Gestalt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Inneren des Domes gehören der "Bamberger Reiter" (um 1230), das Hochgrab von Kaiser Heinrich II. (gest. 1024) und seiner Frau Kunigunde von Tilmann Riemenschneider, der Marienaltar von Veit Stoß (1523), das Grabmal des Bischofs Friedrich von Hohenlohe und das Papstgrab von Clemens II.  

 

Erzbischöfliches Palais

Erzbischöfliches PalaisErzbischöfliches PalaisHeinrich Hoffmann Ehem. Domherrenhof - Curia Sti. Pauli; Anlage in der Gestalt eines Adelspalais nach Entwurf von Johann Jacob Michael Küchel (Mitte 18. Jh.).


St. Jakobskirche

JakobskircheJakobskircheHeinrich Hoffmann Die einzige fast vollständig erhaltene romanische Kirche Bambergs ist eine Säulenbasilika aus dem 11. und 12. Jh. Die vorgeblendete Barockfassade entstand 1771.

 

Alte Hofhaltung (mit Historischem Museum)

Alte HofhaltungAlte HofhaltungHeinrich Hoffmann Die Alte Hofhaltung ist die einstige Kaiser- und Bischofspfalz, die früher mit dem Dom direkt verbunden war. Durch die „Schöne Pforte“ gelangt man in den von Fachwerkbauten umgebenen, romantischen Innenhof. Der Gesamtkomplex umfasst Bauten verschiedener Stilepochen. Augenfällig ist der Renaissancebau mit Ratsstube. Heut ist hier das Historische Museum untergebracht.  

  

Diözesanmuseum

DiozesanmuseumDiozesanmuseumHeinrich Hoffmann Ausstellung des Domschatzes mit bedeutenden mittelalterlichen Textilien, wie z. B. den Mänteln des Kaiserpaares und weiteren einmaligen Exponaten. Die wertvolle Skulpturensammlung im Lapidarium im Kreuzgang gibt Aufschluss über die frühere Ausgestaltung des Kaiserdoms.


Altes Rathaus

Altes RathausAltes RathausHeinrich Hoffmann Bereits im frühen 11. Jh. führte hier eine Brücke über den Fluss. Das in der Mitte des 14. Jh. errichtete Rathaus wurde nach einem Brand 1440 von den Bamberger Bürgern neu erbaut. Michael Küchel gestaltete es 1744 -56 im Stil des Barock und Rokoko um. Neben der wundervollen Architektur bestechen besonders die Fresken durch ihre Plastizität. Heute wird hier der Rokokosaal für repräsentative Veranstaltungen der Stadt genutzt. Außerdem befindet sich im sog. Brückenrathaus die Daueraustellung „Glanz des Barock“.  

 

St. Martinskirche

St. MartinskircheSt. MartinskircheHeinrich Hoffmann Die barocke, ehemalige Jesuitenkirche wurde von den Gebrüdern Dientzenhofer errichtet. Sehenswert sind v.a. im Inneren die Scheinkuppel von Giovanni Francesco Marchini sowie die Pietà aus dem frühen 14. Jh. im rechten Seitenaltar.

 

Maximiliansplatz

MaximiliansplatzMaximiliansplatzHeinrich Hoffmann Der sog. Maxplatz wurde 1802-1803 durch Abbruch der Pfarrkirche St. Martin und durch Auflassung des dazugehörigen Friedhofes geschaffen. Dieser weiträumige Platz ist begrenzt im Südwesten vom ehemaligen Katharinenspital, dem heutigen Karstadt und weiteren Ladengebäuden und im Nordosten vom ehemaligen Klerikalseminar mit Weihbischofshof - vom Bamberger Baumeister Justus Heinrich Dientzenhofer 1732-37 nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet - in welchem sich heute das Neue Rathaus befindet.
Mit der Errichtung der Tiefgarage in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Platzfläche neu gestaltet. Heute dient dieser Platz auch als Obst- und Gemüsemarkt; der traditionsreiche Berufsstand der Bamberger Gärtner bietet hier noch seine Produkte an.

 

 
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